„Gelo Carré"- so heißt es seit dem 01. Dezember 2011 in Geilenkirchen und Umgebung.
Mit der Errichtung des Einkaufszentrums in Geilenkirchen entstand neuer Raum für den dortigen Einzelhandel; die gesamte Verkaufsfläche des Gelo Carrés beträgt ca. 5.500 m².
Kaufland ist der Ankermieter; auf ca. 3.500 m² bleibt kein Lebensmittelwunsch unerfüllt. Weitere für die Innenstadt wichtigen Mieter sind u. a. DM (570 m²) und Deichmann (ca. 410 m²). Weiter gibt es Takko, Apollo Optik, Ernstings Family, zwei Friseursalons, eine Bäckerei, einen Kiosk inkl. Postfiliale sowie einen Imbiss.
Nach einer Bauzeit (inkl. Abriss der alten Gebäude) von ca. 15 Monaten eröffnete am 01.12.2011 das Gelo Carré seine Pforten.
Seit mehr als acht Jahren war das Areal des ehemaligen Extra-Marktes ein echter Schandfleck am Rande der Innenstadt.
Im letzten Jahr hat die Investorengruppe TB Investments das ca. 10.000 m² große Areal erworben, die alten Gebäude abgerissen und schließlich das Einkaufszentrum entwickelt.
Bisher verfügt das Gelo Carré nur über einen Zugang; im Frühjahr 2012 wird ein zweiter, zentral in der Innenstadt (Konrad-Adenauer-Straße) gelegener Zugang geschaffen.
Diesem Eingang kommt eine noch größere Bedeutung für den bestehenden Einzelhandel zu. Denn auch dieser soll natürlich von den neuen Kunden profitieren. Dem Kunden wird ein Rundgang durch die Innenstadt und das Einkaufszentrum ermöglicht.
In diesem nachträglich zu errichtenden Bereich entstehen weitere Einzelhandelsflächen i. H. v. ca. 1.900 m²; einzelne Mietflächen sind noch verfügbar.
Das Einkaufszentrum ist barrierefrei und ist somit behindertenfreundlich und altersgerecht zugleich. Die Rollbänder sind so breit, dass sie problemlos mit einem Rollator oder Rollstuhl aber auch mit einem Kinderwagen genutzt werden können.
Kaufland hat die Anforderungen an die Barrierefreiheit vorbildlich umgesetzt: es gibt nicht nur einen extra breiten Kassenbereich sondern auch Einkaufswagen für Behinderte sowie eine Info-Theke.
Durch diese wirklich erfreuliche Entwicklung konnte auch die Zahl der leerstehenden Ladenlokale in der Innenstadt von Geilenkirchen reduziert und neue, interessante Nutzungen gewonnen werden. So konnte z. B. ein über 400 m² großes ehemaliges Einrichtungshaus, direkt gegenüber des neuen Zugangs nach über einem Jahr neu vermietet werden.
Ziel der Stadt Geilenkirchen ist es, durch die Stärkung des örtlichen Handels, die Bürger/-innen an ihre Stadt zu binden, sodass sie ihre Bedarfe vor Ort decken.
Einer Umfrage von Kaufland zufolge stellen auch die Niederländer eine sehr wichtige Kundengruppe dar.
Nicht nur die Entwicklung hinsichtlich des Einzelhandels ist erfreulich, auch die städtebauliche.
Ein Großteil der Innenstadt wurde kürzlich umgestaltet. Zugunsten der Fußgänger wurden großzügige Bereiche mit Raum für Außengastronomie geschaffen. Straßencafés, Bänke sowie interessante Spielelemente laden Groß und Klein zum Verweilen ein.
Auch dem Bahnhofsgebäude, welches als Aushängeschild für die Stadt Geilenkirchen gilt, konnten nach vielen Jahren wieder Nutzungen zugeführt werden.
Nach dem Erwerb des Gebäudes durch die Stadt, wurde dieses vollständig saniert und renoviert. Die Maßnahmen sind abgeschlossen; Mc Donalds, Bäckerei Kamps sowie das Reisezentrum der Deutschen Bahn haben ihre neuen Räumlichkeiten bereits weitgehend bezogen.
Das Gebäude bietet in der ehemaligen Wartehalle noch Platz für einen Kiosk; im Obergeschoss stehen ca. 200 m² Büroflächen zur Verfügung.
Die folgenden Mieter werden einziehen:
Manche Besucher des Einkaufszentrums werden sich fragen, woher der Name "Gelo Carré" stammt. Hier eine kurze Erklärung:
Etwa 700 Jahre nach Christus, als die Franken hier regierten, gab es in Geilenkirchen eine kleine Siedlung. Einem fränkischen Ritter hat die Stadt wahrscheinlich ihren Namen zu verdanken: Er hieß Gelo.
Dieser Ritter ließ hier in Geilenkirchen eine Burg und eine Kirche bauen und hieraus entstand der Name „Gelenkirken", heute Geilenkirchen.
An diesen Ritter erinnert der Name "Gelo Carré".