Die Umgestaltung des Friedlandplatzes war Bestandteil des Integrierten Handlungskonzeptes.
Der Platz stellt eine wichtige Querverbindung zwischen den beiden Einkaufsstraßen Konrad-Adenauer-Straße und Gerbergasse dar.
Durch die Umgestaltung erhielt der Platz in 2010 eine besondere Aufenthaltsqualität.
Die Idee sah so aus: Eine ca. 12 x 17 m große freie Fläche entsteht vor Haus Basten. Diese wird aus einem wasserdurchlässigen, grobkörnigen Terraway-Belag hergestellt und ist eingefasst von einem Natursteinrahmen. 8 der insgesamt 26 vorhandenen Parkplätze entfallen. Die übrige Parkplatznutzung sowie die Zufahrt von der Alten Poststraße aus bleiben erhalten.
Um die ruhesuchenden Innenstadtbesucher etwas vom Geschehen abzuschirmen, werden zwei ca. 0,80 m hohe Heckenwinkel aus Kirschlorbeer, (diagonal angeordnet) gepflanzt.
Innerhalb des Rechteckes wird eine Natursteinfläche aus Granitkleinpflaster angelegt. Neben drei Sitzwürfeln aus Granit wird ein Spielbrunnen - mit beweglichen Tieren - des Künstlers B. Stirnberg für Abwechslung sorgen.
Diese Idee wurde umgesetzt. Der Brunnen erinnert heute an die ehemalige Mühle Geilenkirchens und ruft den Gedanken „Geilenkirchen - die Stadt am Wasser" in Erinnerung.
Die ca. 4 m lange Spielbrunnenanlage aus Bronze ist in zwei Teile gegliedert (s. Plan). Das große Brunnenbecken: Auf den Rändern sitzen drei verschiedene Wasservögel; auf dem Zulauf zwei Spatzen. In einem Bogen ergießt sich das Wasser in das große Becken (Durchmesser: ca. 1,20 m) und verlässt über einen Ausguß diese größere Einheit. Wasserzulauf mit Mühlenrad und Rücklauftrichter: Die Wasserspende aus dem Brunnenbecken übernimmt das bewegliche Mühlrad; sie wird weitergegeben in einen Wasserlauf, wo eine Ente schwimmt. Eine Ganz beobachtet vom Rand aus die durch die Wassertreppen erzeugten Reflektionen und Perlwirkungen. Ein kaskadenförmiger Rücklauftrichter erzeugt Glanz und Rauschen des Wassers.